Bediener müssen professionelle antistatische Arbeitskleidung tragen
Viele Menschen glauben, dass das Tragen von Arbeitskleidung aus reiner Baumwolle statische Elektrizität verhindern kann, aber diese Ansicht ist einseitig. Während Arbeitskleidung aus reiner Baumwolle bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 50 % wirksam sein kann, nimmt die Ladung des Stoffes bei niedrigerer relativer Luftfeuchtigkeit deutlich zu. Tests zeigen, dass bei einer relativen Luftfeuchtigkeit unter 30 % die Belastung bei reiner Baumwolle in etwa gleich hoch ist wie bei Polyester, bei 20 % relativer Luftfeuchtigkeit ist die Belastung bei Arbeitskleidung aus reiner Baumwolle jedoch sogar höher als bei Arbeitskleidung aus synthetischen Fasern. Daher kann in trockenen Klimazonen oder nördlichen Regionen Kleidung aus reiner Baumwolle die Gefahren statischer Elektrizität nicht in allen Situationen beseitigen.



Antistatische Kleidung, die in Fabriken getragen wird, in denen empfindliche Maschinen hergestellt werden, z. B. in Elektronikfabriken, muss aus Polyesterfilamenten und dauerhaft leitfähigen Hochleistungsfasern mit einem Abstand von 5 mm zwischen den leitfähigen Fasern bestehen. Die Kleidung sollte in Streifen-/Netzmuster erhältlich, waschbar und 50 professionellen Wäschen standhalten können, ohne dass ihre antistatischen Eigenschaften nachlassen. Es muss nationalen und internationalen Prüfstandards entsprechen. Um Schäden am menschlichen Körper durch statische Elektrizität wirksam zu vermeiden, müssen Bediener daher professionelle antistatische Arbeitskleidung tragen.

