Statische Elektrizität im menschlichen Körper
Der menschliche Körper ist ein einzigartiges elektrostatisches System. Unter normalen Bedingungen ist der menschliche Körper selbst ein Leiter statischer Elektrizität, während Kleidung, Schuhe und Socken, die in engem Kontakt mit dem Körper stehen, oft aus isolierenden Materialien bestehen. Das bedeutet, dass zwischen dem menschlichen Körper und der Erde ein Kondensator entsteht, der statische Energie speichern kann. Bei alltäglichen Aktivitäten kann das menschliche Körpersystem aus verschiedenen Gründen eine gewisse Menge an Ladung aufnehmen. Ob in mikroelektronischen Geräten oder in brennbaren und explosiven Umgebungen, der menschliche Körper ist eine gefährliche Quelle statischer Elektrizität. Wenn sich ein geladenes menschliches Körpersystem einem geerdeten Leiter nähert, kann es zu elektrostatischer Entladung kommen. Übersteigt die Energie der elektrostatischen Entladung die sensible Energie des Gefahrenbereichs, kommt es zu einem elektrostatischen Unfall.



Daher ist im Bereich des elektrostatischen Schutzes die Frage, wie statische Elektrizität im menschlichen Körper unterdrückt oder beseitigt werden kann, von großer Bedeutung.
Das Phänomen der statischen Elektrizität im menschlichen Körper ist jedem Menschen aus dem täglichen Leben bekannt. Wenn die Raumluft beispielsweise trocken ist, wenn wir über einen Teppich gehen und dann eine Tür öffnen oder ein Heizungsrohr berühren, hören wir oft ein „Knacken“ und spüren einen elektrischen Schlag in unseren Fingerspitzen. Beim Ausziehen von Kunstfaserkleidung im Dunkeln hören wir nicht nur ein „Knacken“, sondern sehen auch aufblitzende Funken. Diese Phänomene sind allesamt Beispiele für elektrostatische Entladungen im menschlichen Körper.

