Die Gefahren der elektrostatischen Entladung
Elektrostatische Entladung (ESD) ist der plötzliche Stromfluss zwischen zwei geladenen Objekten durch Kontakt, Kurzschluss oder Dielektrizitätsbruch. Turboaufladung oder elektrostatische Induktion kann dazu führen, dass sich statische Elektrizität ansammelt. Wenn Objekte mit unterschiedlichen Ladungen dicht beieinander liegen oder das Dielektrikum zwischen ihnen zusammenbricht, wird in der Regel ein sichtbarer Funke erzeugt, der ESD verursachen kann.



ESD kann markante elektrische Funken erzeugen (Blitz und begleitender Donner, die großflächige ESD-Ereignisse sind), aber es ist auch nicht zu dramatisch, weder zu sehen noch zu hören, aber immer noch groß genug, um empfindliche Elektronikgeräte zu beschädigen. Elektrische Funken benötigen eine Feldstärke von mehr als 40 kV/cm in der Luft, insbesondere bei Blitzeinschlägen. Andere Formen von ESD sind Corona-Entladung mit scharfen Elektroden und Bürstenentladung mit stumpfen Elektroden.
ESD kann eine Reihe wichtiger schädlicher Auswirkungen in der Industrie verursachen, einschließlich Gas-, Brennstoffdampf- und Kohlestaubexplosionen sowie Ausfall fester elektronischer Komponenten (z. B. integrierte Schaltkreise). Diese erleiden bleibende Schäden, wenn sie hohem Druck ausgesetzt sind.
Daher setzen elektronische Hersteller Maßnahmen ein, um Das Laden zu verhindern (z. B. die Vermeidung hoch aufgeladener Materialien) und Maßnahmen zur Eliminierung statischer Elektrizität (z. B. geerdete Erdungsarbeiter, Bereitstellung antistatischer Geräte und Kontrolle der Feuchtigkeit), um statisch freie statische Schutzbereiche einzurichten.

