So stellen Sie die antistatische Leistung von Reinraumbekleidung sicher
Es gibt im Wesentlichen zwei Möglichkeiten, die antistatische Leistung von Reinraumkleidung sicherzustellen: Erstens wählen Sie Stoffe mit guten antistatischen Eigenschaften. Zweitens muss die allgemeine elektrische Leitfähigkeit des Kleidungsstücks sichergestellt werden, sodass eine ordnungsgemäße Erdung während des Tragens gewährleistet ist. Die antistatische Leistung von Reinraumkleidung kann anhand der folgenden Aspekte bewertet werden:
1. Überprüfen Sie die antistatischen Fasern im Bekleidungsstoff. Generell gibt es drei Methoden zur antistatischen Ausrüstung von Stoffen:
① Ausrüstung des Stoffes mit Antistatikmitteln;
② Modifikation der Faserveredelung, Mischung und Verflechtung hydrophiler Fasern zur Verbesserung der Feuchtigkeitsaufnahme des Stoffes;
③ Mischen oder Einbetten antistatischer ESD-Fasern.





Die ersten beiden Methoden funktionieren, indem sie die Feuchtigkeitsaufnahme und Hydrophilie des Stoffes erhöhen, die Isolierung verringern und das Entweichen statischer Elektrizität beschleunigen. Daher kann der Effekt in trockenen Umgebungen oder nach mehreren Wäschen nur von kurzer Dauer oder unbedeutend sein und sie werden im Allgemeinen nur auf normale Bekleidungsstoffe angewendet. Nur die dritte Methode kann das Problem der statischen Elektrizität von Textilien nachhaltig und effizient lösen und wird daher derzeit häufig bei der Herstellung antistatischer Arbeitskleidung eingesetzt. Der Widerstand, die Menge und die Art der Zugabe antistatischer Fasern bestimmen die antistatische Leistung des Stoffes. Bei einer festen Fläche ist die antistatische Leistung des Stoffes umso besser, je mehr antistatische Fasern hinzugefügt werden. Je nach elektrostatischer Empfindlichkeit des Reinraums können unterschiedliche Stoffmengen ausgewählt werden. Antistatische Fasern sind im Allgemeinen schwarz oder grau, sodass gewebte antistatische Fasern normalerweise schwarze Streifen oder ein Schachbrettmuster aufweisen. Die Inspektionsmethode besteht darin, den Stoff mit einer Schere entlang der Kante der schwarzen leitfähigen Fasern zu schneiden und diese Fasern zu trennen. Beobachten Sie mit einer Lupe, ob eine oder mehrere relativ dicke Fasern vorhanden sind, und messen Sie mit einem Oberflächenwiderstandstester den Widerstand der getrennten leitfähigen Fasern. Nach dem Entfernen mehrerer Fasern lässt sich grundsätzlich feststellen, ob jeder schwarze Faden im Stoff leitfähige Fasern enthält. Darüber hinaus sind oberflächenkarburierte antistatische Fasern aufgrund ihrer inhärenten Eigenschaften nicht für Reinraumumgebungen geeignet; Daher sollten sie auch bei der Inspektion sorgfältig beurteilt werden.
2. Feststellung, ob dem Bekleidungsstoff antistatische Zusätze zugesetzt wurden. Stoffe mit zugesetzten antistatischen Zusätzen weisen nicht nur eine unbefriedigende und kurz{2}dauernde antistatische Leistung auf, sondern können auch nicht in Reinräumen verwendet werden, da es sich bei den Zusätzen selbst um große molekulare organische Verbindungen handelt, die die Reinraumumgebung verschmutzen können. Die Methode zur Bestimmung ist wie folgt: Messen Sie mit einem Multimeter den Kett- und Schusswiderstand des Stoffes (achten Sie darauf, die schwarzen leitfähigen Fasern nicht zu berühren). Liegt der gemessene Widerstand unter 10⁹ Ω, kann vorläufig davon ausgegangen werden, dass der Stoff mit einem Antistatikum behandelt wurde und nicht für die Herstellung von Reinraumbekleidung geeignet ist.
3. Überprüfen Sie, ob das Kleidungsstück leitfähiges Zubehör enthält.
4. Überprüfen Sie die Widerstandsfähigkeit des Kleidungsstücks und des Stoffes. Das Testen der Widerstandsfähigkeit von Reinraumkleidung ist eine relativ einfache, praktikable und zuverlässige Methode zur Bewertung ihrer elektrostatischen Leistung.

