Wie testet man das antistatische Erdungskabel in einer Werkstatt?
Viele Elektronikfabriken haben eine antistatische Erdung installiert, jedoch keine detaillierten Tests durchgeführt, um deren Konformität sicherzustellen. Es wird empfohlen, dass Unternehmen mit hohen Anforderungen an die statische Elektrizität das Erdungskabel nach der Installation mit Instrumenten testen oder die Messung von einem Fachmann durchführen lassen.



(1) Für alle antistatischen Erdungskabel sollten mehradrige, mit Kupferkern isolierte Drähte mit einer Stärke von 6 mm² verwendet werden. Jede Etage oder jeder entsprechende Abschnitt sollte Kupfersammelschienen oder -schalter der Güteklasse 401 oder höher verwenden, die zur einfachen Inspektion und Wartung an die Hauptleitung angeschlossen sind.
(2) Antistatische Erdungskabel sollten gut von Gerätegehäusen, Werkbankrahmen, Arbeitsleuchtenständern usw. isoliert sein, um Kurzschlüsse, Überbrückungen oder beschädigte Verbindungen zu verhindern.
(3) Am „Hauptleitungsende“ der segmentierten Kupferschienen oder Schalter eine zusätzliche Inspektionsleitung verlegen (1,5~2 mm² ist ausreichend). Richten Sie in jeder Werkstatt 2 bis 3 Inspektionspunkte ein, befestigen Sie diese sicher und kennzeichnen Sie sie deutlich.
Modell Messbereich Ω Minimaler Teilungswert Ω Genauigkeit %
ZC29B-1 0-10 0.1 3
0-100 1
0-1000 10
ZC29B-2 0-1 0.01
0-10 0.1
0-100 1
2. Die Änderung des Hilfserdungswiderstands wird beeinflusst. Wenn sich der Hilfserdungswiderstand von 500 Ω auf den in der folgenden Tabelle angegebenen Wert ändert, sollte die zulässige Änderung den in der Tabelle angegebenen Wert nicht überschreiten:
Hilfserdungswiderstand (Ω) 0 1000 2000 5000
Zulässige Änderung als Prozentsatz des Notenindex (%) 100 100 100 200
3. Weitere Parameter sind wie folgt:
Artikelinhalt
Bedingungen der Nutzungsumgebung Temperatur (Grad) -25-+40
Relative Luftfeuchtigkeit (%) 25-80
Griffgeschwindigkeit (U/min) 150
Isolationswiderstand (MΩ) Größer oder gleich 20
Spannungstest (V) 500
Abmessungen (L x B x H, mm) 172 x 116 x 135
Gewicht (kg) 2,5
(4) Messung: Verwenden Sie ein Zeiger--Multimeter mit Widerstandsbereich. Alternativ kann ein Erdungswiderstandstester (auch Megaohmmeter genannt) verwendet werden.
1) Der Widerstand zwischen jedem antistatischen Testpunkt und dem antistatischen Erdungskabel beträgt 5-15 Ω, idealerweise 0 Ω. In der Praxis ist der gemessene Widerstand jedoch die Summe des Widerstands eines 2 mm²-Leiters vom Prüfpunkt zum Summierungspunkt und des Widerstands eines 6 mm²-Leiters vom Summierungspunkt zum Prüfpunkt. Dieser Wert beträgt ca. 5-15Ω und bleibt relativ konstant. Wenn das Messergebnis gegen Unendlich tendiert, deutet dies auf einen Bruch im antistatischen Erdungskabel oder im Messkabel hin, der umgehend repariert werden sollte.
2) Der Widerstand zwischen der antistatischen Erdung und der Geräteerdung setzt sich aus dem Widerstand des antistatischen Erdungskabels selbst + dem Widerstand des Geräteerdungskabels selbst + dem Erdungswiderstand zwischen den beiden Erdungskabeln zusammen. Allerdings ist der Widerstand zwischen den beiden Erdungskabeln aufgrund von Faktoren wie der Trockenheit oder Nässe des Bodens und dem Einfluss des Erdstroms, insbesondere des Erdstroms, der sich ständig in Größe, Richtung und Frequenz ändert und das Messergebnis maßgeblich bestimmt, sehr komplex. Daher kann zur Messung nur ein analoges Multimeter verwendet werden, und Werte im Bereich von mehreren zehn Ohm bis zu Hunderten von Kiloohm gelten als normal und zeigen lediglich an, dass zwischen den beiden Massen kein Kurzschluss oder offener Stromkreis vorliegt.

